Woher kommt der Brauch des Schenkens?

Weihnachten, Muttertag, Ostern oder Valentinstag

von Jan Wendebub am 02.11.2017

Familie bei der Geschenkübergabe - © gpointstudio / stock.adobe.com / #123351552

In der heutigen Zeit gibt es zahlreiche Anlässe für Geschenke. Ganz egal ob Jahrestag, Weihnachten, Muttertag, Ostern oder Valentinstag – Geschenke bzw. der Akt des Schenkens ist in unserer Gesellschaft fest verankert. Doch woher kommt dieser Brauch eigentlich? 

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass der Austausch von Geschenken bis zum Anbeginn der Menschheit zurück führt. Und auch, wenn heutzutage die Motive dafür oberflächlich betrachtet andere sind als beispielsweise in der Steinzeit, sind es im Grunde immer noch die selben. Mit Geschenken drücken wir Liebe, Zuneigung und Respekt aus. Das war schon immer so! Sie helfen uns dabei, Beziehungen zu definieren und diese zu stärken. Dabei spielt es keine Rolle, ob wir unsere Liebsten oder unseren Chef mit einem Geschenk beglücken – ein Geschenk sagt immer: Du bist mir wichtig, egal auf welcher Beziehungsebene man sich befindet. Interessant ist, dass aus psychologischer Sicht der Geber einen größeren Nutzen daraus hat als der Beschenkte.

Geben ist seeliger denn nehmen

Auch die “Big Bang Theory” beschäftigt sich mit diesem Thema

Daher ist das Sprichwort “Geben ist seeliger denn nehmen” durchaus wahr. Wird man beschenkt, entsteht ungewollt ein inneres Ungleichgewicht. Diesem Phänomen hat die Serie “Big Bang Theory” sogar eine ganze Episode gewidmet.
Dem enormen sozialen Druck, den sich Sheldon Cooper in dieser Episode ausgesetzt fühlt, kennen wir alle. Besonders zur Weihnachtszeit stehen wir vor dem Problem, angemessene Geschenke für die Menschen zu finden, die uns nahe stehen und so das innere Gleichgewicht wieder herzustellen bzw. aufrecht zu halten. Damit Sie nicht auch in diesem Jahr wieder noch am 24. Dezember auf Geschenkejagd gehen müssen, finden Sie hier jede Menge toller Geschenkideen, die garantiert für glückliche Gesichter sorgen werden. Denn auch, wenn die Motive, die hinter dem Brauch des Schenkens stecken immer noch die selben wie damals sind, freut sich heute niemand mehr über eine Speerspitze aus Feuerstein.